Bezirkspokal gegen Salamander Kornwestheim und Derby im Hölzle
Pokalsensation und Derbysieg
Pokalsensation und Derbysieg
Nach der langen Sommerpause musste unser VfB aus dem Stand von Null auf Hundert beschleunigen.
Im ersten Spiel des Bezirkspokals gab es keinen geringeren Gegner als den amtierenden Pokalsieger aus der höheren Liga.
Dieser startete ambitioniert und zeigte bei zwei Torchancen in der Anfangsphase, dass der Bezirksligist hier nichts anbrennen lassen wollte. Doch auch unsere Jungs spielten gut mit und hatten durch einen Kopfball von Paul die erste Möglichkeit.
Nach zehn Minuten ein Durchbruch über links zur Grundlinie, eine gefühlvolle Flanke und ein wuchtiger Kopfball gegen die Laufrichtung – und Salamander führte.
In den nächsten Minuten mussten unsere Jungs alles in die Waagschale werfen, um den zweiten Gästetreffer zu verhindern. Dann wurde der VfB stabiler, erkämpfte immer mehr Spielanteile und schaffte den Ausgleich mit einem Granatenschuss von Finn Leonberger, der sich perfekt unter die Latte senkte.
Kurz darauf wurde steil auf Flo Noller durchgesteckt, der legte quer zu Marcel und der VfB hatte das Spiel gedreht.
Bis zur Pause gab es einen intensiven Schlagabtausch ohne weitere Treffer. Dann kam unser Team mit mehr Elan aus der Kabine.
Erneut ein wundervoller Spielzug: Flo Noller auf Marcel, der legt quer und Flo Scholz schiebt ein.
Doch im direkten Gegenzug ein Dämpfer. Finn stoppte den Angreifer per Notbremse und sah Rot. Würden unsere Jungs in Unterzahl dem Ansturm 40 Minuten standhalten können?
Die Antwort gaben Flo Scholz und Marcel Potocnik mit Kontertoren. Es kam keine Unruhe auf. Die Abwehr agierte souverän und was Keeper Luca in der Schlussphase an Paraden zeigte, brach den Siegeswillen der Gäste komplett.
Der eingewechselte Paul Stumm beendete den Torreigen nach feiner Flanke von Marcel. Ein – besonders in der Höhe – sensationeller Sieg unserer Jungs.
Der Fussballgott „belohnte“ den VfB mit dem anderen Pokalfinalisten als Gegner – am 17.September gastiert der TSV Grünbühl auf dem Hummelberg.
Für einen perfekten Saisonstart fehlte jetzt nur noch ein Derbysieg im ersten Ligaspiel. Zum allerersten Mal betrat der VfB den Rasen am „Hölzle“ als Favorit.
Nach einer kurzen Abtastphase zeigte sich, wie die Gastgeber den VfB knacken wollten. Absolute Kompaktheit, kaum Räume, je näher der VfB dem Tor kam, umso mehr Beine stellten sich in den Weg.
Es gelang unseren Jungs nicht, die Abwehr unter ernsthaften Druck zu setzen. Die größte Möglichkeit ergab sich eher zufällig, als Willy dem Keeper den Ball abluchste aber Noah die Kugel nicht versenken konnte.
Auch die Spielgemeinschaft hatte eine Chance nach Flanke, doch der Schuss ging drüber.
Wieder kam der VfB mit mehr Power aus der Kabine, hatte sofort zwei gute Möglichkeiten. Und dann war es so weit. Flo Noller schnappte an der Mittellinie einen abgewehrten Kopfball und passte zu Flo Scholz, der schickte Noah über rechts – ein perfekter Steckpass zu Marcel und die Führung war da.
Natürlich wollten die Gastgeber jetzt noch einmal alles aktivieren, um den Ausgleich zu erzielen. Doch dabei entstanden große Räume für das schnelle Passspiel der Remser und auch der enorme Einsatz der Heimmannschaft forderte seinen Tribut.
Gleich dreimal innerhalb einer Viertelstunde musste der Schiri auf den Elfmeterpunkt zeigen und sogar einen Spieler mit Gelb-Rot vom Platz schicken.
Beim ersten Mal scheiterte der sonst so sichere David – die anderen beiden machte Kapitän Flo Noller rein – kalt wie eine Hundeschnauze.
Das Spiel war entschieden. Coach Rossi wechselte Niklas, Paul, Levi und Carl ein. In der ersten Hälfte war bereits Luca Pfisterer gekommen, der heute als rechter Verteidiger ein tadelloses Spiel ablieferte.
Nach dem Abpfiff feierten sich die Derbysieger und nahmen die Glückwünsche der Fans entgegen.
Am nächsten Sonntag gibt es das erste Heimspiel gegen den TSC Kornwestheim.
Es spielten: Luca Kandler, Adem Aktelligül, Tobias Scholz, Jannis Seibold, Finn Leonberger, Louis Grönwoldt, David Bauermeister, Paul und Noah Pommerenke, Marcel Potocnik, Florian Noller, Florian Scholz, Alon Garcia Urbina, Aron Metzger, Niklas Mann, Paul und Carl Stumm, Luca Pfisterer und Levi Wecker.
