Pokalwahnsinn und Kreisliga - Alltag
Pokalwahnsinn und Kreisliga - Alltag
Nach dem Sensationssieg gegen den Pokalsieger gastierte direkt der andere Finalist auf dem Hummelberg. Gegen den TSV Grünbühl hatten unsere Jungs im letzten Jahr ihre besten Spiele gemacht – und auch an diesem Flutlichtdonnerstag wurde alles geboten, was sich ein Fussballfan nur wünschen kann – bis auf das Happy End.
Es entwickelte sich sofort ein harter Abnutzungskampf. Enormes Tempo und harte Zweikämpfe zwischen den Strafräumen bestimmten die Szenerie. Torchancen gab es wenige.
Es soll hier auch kein Spieler namentlich hervorgehoben werden, denn die Leidenschaft und der Einsatz von wirklich jedem unserer Jungs war an diesem Abend sensationell. So wie jeder sein Herz (und wahrscheinlich auch die Lunge) kompromisslos auf dem Platz ließ, können wir uns auf eine wundervolle Saison freuen.
Eine Viertelstunde lang führten die Remser und hielten dem enormen Druck des bisher ungeschlagenen Bezirksligisten stand, ehe doch der Ausgleich fiel.
Im folgenden Elfmeterschiessen landeten 16 Schüsse hintereinander im Tor – bis dann doch die Entscheidung zugunsten der Gäste fiel.
Kopf hoch!
Der VfB Neckarrems hat gezeigt, wozu er fähig ist und musste dies auch drei Tage später in Ossweil zeigen.
Dort gelang ein Auftakt nach Maß. Paul passte in den Strafraum auf seinen Bruder Noah – der machte nach vier Minuten das erste Tor.
Auf dem winzigen Kunstrasenplatz gehörten Einwürfe weit in Strafraum zu den wirkungsvollsten Waffen der Gastgeber, die nach 25 Minuten den Ausgleich bejubelten.
Doch praktisch im Gegenzug ertönte der Elfmeterpfiff und David verwandelte zur erneuten Führung.
Kurz darauf markierte Niklas mit einem artistischen Schuss den Halbzeitstand.
Auch nach der Pause dominierte der VfB das Spiel. Allerdings konnten sich unsere Spieler auch nicht ganz von der hektischen und destruktiven Atmosphäre auf und neben dem Platz lösen.
Als dann dem FSV durch einen sehr umstrittenen Elfmeterpfiff der Anschluss gelang, hätte es vielleicht noch einmal knapp werden können. Aber erneut schlug der VfB im Gegenzug zu.
Finn, der als Rechtsaußen seine Bestimmung endlich gefunden hat, schlug einen Diagonalpass auf Marcel, der den Torwart aus unmöglichem Winkel cool überlupfte.
Flo Scholz machte ein paar Minuten später den Deckel drauf.
Die Gastgeber kämpften weiter – aber der VfB spielte das Match souverän zu Ende.
Bereits am nächsten Freitag gibt es das Heimspiel gegen Pflugfelden, da am Samstag unter dem Motto „Muuuhtig voran!“ der erste Remsecker Viehscheid stattfindet.
Es spielten: Luca Kandler, Adem Aktelligül, Jannis Seibold, Louis Grönwoldt, Abdoulaye Sow, Finn Leonberger, David Bauermeister, Florian Noller, Paul und Noah Pommerenke, Marcel Potocnik, Florian Noller, Florian Scholz, Niklas Mann, Paul und Carl Stumm, Levi Wecker, Luca Pfisterer, Ferdinand Vollmer und Finn Pedace.
